Ein verschwundenes Dorf


Das Dorf Promenthoux erlangte seine grösste Bedeutung im 13. Jahrhundert. Damals trug gar eine Adelsfamilie denselben Namen, und es erhielt eine Pfarrkirche namens Saint-Etienne.

Auf Antrieb des regionalen Pioniers Louis Cruse Garbin (oder Guerbin) erfolgte 1482 in Promenthoux einer der ersten Buchdrucke auf Waadtländer Gebiet.

Château de Promenthoux, vormalig «Villa Les Bleuets»

Diese spektakuläre Villa im Chalet-Stil wurde 1896 im Auftrag des grossen Pariser Modeschöpfers Jean-Philippe Worth (1856–1926) teilweise in den See hinein gebaut. Entworfen wurde sie vom Eiffelturm-Architekten Stephen Sauvestre, die Ausführung erfolgte durch den Architekten Gustave Falconnier aus Nyon. Zum Umschwung gehörte auch ein umfangreicher landwirtschaftlicher Vorzeigebetrieb namens «Sans-Façons».

Denkmal zur Erinnerung an die «gloriose Rückkehr»

1689 wurde der Strand von Promenthoux zum Schauplatz der Rückkehr der italienischen Protestanten. Nachdem sie im Zuge der Auflösung des Edikts von Nantes ins Genfer Exil geflohen waren, gelang ihnen die Rückkehr ins heimatliche Piemont. Am 16. August versammelten sie sich an diesem Strand zur nächtlichen Überfahrt über den See.

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